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NZ 350 Database



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Besitzer - Arnost Nezmeskal

Arnost Nezmeskal (Tschechien)

Erzählt und folgendes von seinen Motorrädern: "Ich erwarb meine DKW NZ 350-1 vom Bürgermeister unserer Stadt in den frühen `90iger Jahren. Sein Vater hatte die Maschine für über 40 Jahre besessen, nachdem er sie von Staat gekauft hatte.
Nach dem Krieg standen und lagen überall in den Straßengräben ehemalige Wehrmachtsfahrzeuge herum. Da der ursprüngliche Besitzer nicht die Möglichkeit hatte, alle fehlenden Teile durch Originalteile zu ersetzen, verwendete er, was er fand. Fahrersattel, Schutzbleche und Gepäckbrücke stammten von einer 250er NSU, Lenker und Schalldämpfer von einer BMW, der Scheinwerfer von einer 125er DKW, das Rücklicht von einer FN Sahara und so weiter... Es fehlten sehr viele Originalteile, aber es ist mir im Laufe einiger Jahre gelungen, alles Benötigte zu beschaffen.
Ich habe das Motorrad vollständig überarbeitet - mit Ausnahme des Motors. Dieser schien in einem guten Zustand zu sein und sollte erst 10.000 Kilometer gelaufen sein, so daß ich es bei einer Lackierung beließ.
Ich hatte viele Umstände mit den Teilen der elektrischen Anlage - es war sehr schwierig, diese in einem funktionsfähigen, originalen Zustand zu finden. Es ist mir jedoch auch gelungen einen Originalscheinwerfer noch mit Wehrmachtslackierung und der originalen Glühbirne zu finden! Leider konnte ich mit dem Motorrad nicht nachts fahren, da die Lichtausbeute des Scheinwerfers nur gering war. Das Hauptproblem war die Ladung der Batterie, da der verwendete Regler im originalen Sp13r Spulenkasten nicht korrekt arbeitete. Einem Freund gelang es schließlich diesem ekligen deutschen Relais das Arbeiten beizubringen... Nun läuft mein Motorrad wieder wunderbar.

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Die beiden folgenden Bilder zeigen sein Motorrad bei einem Re-enactment der Befreiung seines Stadtteils. Es sah nicht nach einem Erfolg der Befreier aus, bis die „Russen" am Ende einen T 34 einsetzten...

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Ich wurde letztes Jahr von einem alten Mann gefragt, ob ich nicht seine DKW kaufen wolle. Ich habe nicht abgelehnt, da der Preis günstig und das Motorrad in einem guten Zustand war. Meine zweite DKW ist ein Vorkriegs-Motorrad von 1939. Als ich es erwarb fehlten einige Teile - Räder und Hauptständer waren nicht vorhanden - und einige andere wie Lenker, Vergaser und Scheinwerfer waren nicht original. Mein Bruder und ich unterzogen das Motorrad lediglich einer gründlichen Reinigung, ergänzten die fehlenden Teile mit Teilen aus unserem Vorrat und haben so ein Motorrad, das bislang ohne größere Reparaturen sehr gut läuft. Derzeit nutzt es mein Bruder für seinen Weg zur Arbeit. Wir planen jedoch die Maschine demnächst neu zu lackieren und suchen auch Ersatz für die nicht originalen Teile.    

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